Alltag

Morgens klingelt mein Wecker, ich schlüpfe unter meinen Moskitonetz durch und mache mich fertig. Ganz tansanisch geht es ohne Frühstück auf das Piki. Je nach Tagesform brauchen wir für den Schulweg zwischen 10-15 Minuten. Auf unserem Schulweg passieren wir Bananenplantagen, müssen über Stock und Stein steile Berge erklimmen und haben eine unglaublich schöne Aussicht über den Lake Victoria. 

In der Schule angekommen, sagen wir dem Rektor hallo,  halten für ein kurzes Schwätzchen und gehen dann weiter in unseren Unterricht. Wir unterrichten Mathe in einer fünften Klasse und englisch in einer dritten Klasse. Einmal im Monat schreiben wir dann auch Tests über das neu erlernte. Der Unterricht läuft alles über Zeichensprache, bzw. über Aufschriebe an der Tafel. Nach 4 Schulstuden gibt es dann die Chaipause. Es gibt für jeden Schüler eine Tasse sehr gesüßten Tee und auch zweimal in der Woche Mandazi (frittiertes Hefegebäck). Oft ist danach, vor allem mit den kleineren Klassen (Klasse 2 und 3) Sport auf dem großen Sportplatz, mit Aussicht auf den See, machen. 

Mittags treffen wir uns oft in der Stadt mit unseren Mitfreiwilligen um in einem der vielen Cafés etwas zu essen. Oft ist das Wali na samaki mkavu (Reis mit frittiertem Fisch). Danach geht es entweder in die Stadt ein paar Einkäufe erledigen oder nach Hause um ein wenig zu entspannen oder etwas zu lesen. Zweimal in der Woche fahren Valentin und ich um 16:00 dann wieder an die Schule um mit den Kindern zu spielen und dreimal in der Woche haben wir abends Fußballtraining mit unserer Fußballmannschaft. Das Training beginnt um 17:30 und wird mit dem Einbruch der Dunkelheit um 19:00 beendet. Fast täglich gehen Valentin und ich nach dem Fußballtraining ins Gym. 

Abends treffen wir 4 Fw dann meistens wieder zuhause zum Essen, entweder bringen wir auf dem Rückweg vom Gym „Streetfood“ mit (Chapati, Samosa, Chipsi Maiai, Mschkaki) mit oder wir kochen zuhause Reis, Nudeln oder auch mal unsere Spezialität gefüllte Teigtaschen. Müde von den Anstrengungen vom Tag krieche ich dann Abends wieder unter meinem Moskitonetz durch in mein Bett.

Usiku mwema,

Lukas 

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